Silber und Bronze für die Teams der SSF Bonn beim DMS-J - NRW-Finale

von Maike Schramm (SSF)

Silbermedaille für die weibliche Jugend A (Foto: V. Krajenski)
Silbermedaille für die weibliche Jugend A (Foto: V. Krajenski)

Fünf Teams der SSF Bonn hatten sich für das NRW-Finale des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen der Jugend (DMS-J) am 2. und 3. Dezember 2017 in der Wuppertaler „Schwimmoper“ qualifiziert. Leider konnte die männliche Jugend A nicht an den Start gehen, da die Mannschaft lediglich aus 4 Aktiven bestand und den Ausfall eines Schwimmers somit nicht kompensieren konnte.

Die Jugend E (Jahrgänge 2008 und 2009) mit Simon Butscheid, Martha Faupel, Charlotte Godsell, Sina Krämer und Caroline Luckert musste sich erst einmal an die überwältigende Atmosphäre und den ohrenbetäubenden Lärm in der Halle gewöhnen. Nach 4x25 m Schmetterling, sowie jeweils 4x50 m Rücken, Brust, Freistil und Lagen belegte das Team in der Gesamtzeit von 12:57,97 den 7. Platz unter 16 Mannschaften.

Die älteren Jahrgänge gingen über jeweils 4x100 m Schmetterling, Rücken, Brust, Freistil und Lagen an den Start, auch hier wurden die Zeiten der einzelnen Staffeln addiert. Dabei konnte das Team der weiblichen Jugend B (2002 / 2003) mit Johanna Mersmann, Ira Padberg, Lea Schäfer, Lisa Schnürle und Lara Wiedemann seine Zeit von den SBM DMS-J fast auf die Hundertstelsekunde bestätigen und erreichte in 23:42,76 Platz 8.

Spannend ging es in der männlichen Jugend C (2004 / 2005) zu. Das Team der SSF Bonn mit Kourosh Assim, Till Krajenski, Dominik Luckert, Janis Lux und Maximilian Wiedemann war als fünftschnellste Mannschaft nach Wuppertal angereist und genau auf diesem Platz fand sich die Mannschaft nach einem durchwachsenen ersten Tag auch wieder. Am zweiten Tag dann die Aufholjagd: Über Platz 4 nach der Schmetterlingsstaffel verbesserte sich das Team in der abschließenden Lagenstaffel in der Gesamtzeit von 23:25,00 noch auf den Bronzerang.

Noch besser machte es die weibliche Jugend A (2000 / 2001) mit Svenja Boese, Rebecca Dany, Katrin Müller, Laura Schnürle, Franziska Schuhenn und Hannah Wiedemann, die sich gegenüber der SBM DMS-J um 10 Sekunden verbesserte und in 22:42,77 die Silbermedaille gewann. Der Vorsprung auf die drittplatzierte Mannschaft der SG Bayer betrug dabei lediglich 2 Sekunden.

Mittlerweile zur Tradition gehören die Kostüme der einzelnen Teams zur Siegerehrung. Jetzt heißt es jedoch warten auf die DMS-J – Ergebnisse der anderen Landesverbände: In der männlichen Jugend C qualifizieren sich die bundesweit 12 besten Mannschaften für das Bundesfinale am 27./28.01.2018, das ebenfalls in der Wuppertaler „Schwimmoper“ ausgetragen wird. In der weiblichen Jugend A und B muss hierfür sogar Platz 6 erreicht werden.

Volker Krajenski

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