10 DM Titel und ein Europarekord für die SSF Masters

von Maike Schramm (SSF)

Die Europarekord-Staffel, vl. Bärbel Hundsdörfer, Javier Nogues, Bernd Fischer, Ines Marlow (Foto: M. Schramm)

Bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters über die langen Strecken schwamm die 4 x 200 m Freistil mixed Staffel der Altersklasse 240+ der SSF Bonn einen neuen Europarekord und gewann damit eine von 10 Goldmedaillen für die SSF Masters.

Nachdem die Internationalen Deutschen Mastersmeisterschaften im Schwimmen über die langen Strecken in 2020 und 2021 wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mußten, konnten sie in diesem Jahr vom 18. – 20.03. endlich wieder in der gewohnten Weise stattfinden. Ausrichter war der TSV Solingen Aufderhöhe 1877 e.V.

530 Aktive aus 198 Vereinen hatten zu diesen Deutschen Meisterschaften 975 Einzelstarts und 78 Staffeln gemeldet. Mit dabei waren auch 32 Aktive der SSF Bonn mit 30 Einzelstarts und 8 Staffeln.

Herausragendstes Ergebnis aus Bonner Sicht war die 4 x 200 m Freistil mixed Staffel der Altersklasse 240+, die mit Ines Marlow, Bärbel Hundsdörfer, Bernd Fischer und Javier Nogues in 10:18,56 min einen neuen Europarekord aufstellte.

Insgesamt gewannen die SSF-Masters 10 Gold-, 11 Silber- und 9 Bronzemedaillen. Im Medaillienspiegel der DM belegten sie damit Platz 2 hinter der SG Wuppertal und vor der SG Dortmund.

Goldmedaillen in den Einzelrennen belegten Christine Klüthemeyer (AK 40) und Jochen Kaminski (AK 45) jeweils über 200 m Schmetterling, Kate Nicholson (AK 40) über 400 m Freistil, Javier Nogues (AK 55) über 400 m Lagen und Margret Hanke (AK 75) über 200 m Rücken.

Weitere Goldmedaillen errangen folgende Staffeln:

  • 4 x 200 Freistil männlich (AK 240+) mit Jochen Kaminski, Michael Schmitz, Javier Nogues und Axel Werkhausen
  • 4 x 200 m Freistil weiblich (AK 240+) mit Monika Zender, Tordis Grüner, Catherine Mattaue-Meyer und Marion Freundel
  • 4 x 200 m Freistil mixed (AK 280+) mit Bernt Dittrich, Kurt Tohermes, Maike Schramm und Margret Hanke
  • 4 x 200 m Freistil mixed (AK 200+) mit Georg Wambach, Barbara Niethammer, Christine Klüthemeyer und Mario Heese.

Die weiteren Medaillengewinner:

  • 1500 m Freistil männlich: Axel Werkhausen (AK 50) 3. Platz; Jochen Kaminski (AK 45) 2. Platz; Mario Heese (AK 45) 3. Platz
  • 1500 m Freistil weiblich Vera Hundsdörfer (AK 30) 2. Platz
  • 800 m Freistil männlich Jochen Kaminski (AK 45) 3. Platz
  • 800 m Freistil weiblich Vera Hundsdörfer (AK 30) 2. Platz
  • 200 m Rücken männlich Axel Werkhausen (AK 50) 3. Platz, Jochen Kaminski (AK 45) 3. Platz
  • 200 m Rücken weiblich Brigitte Obergfell (AK 65) 3. Platz
  • 400 m Lagen männlich Mario Heese (AK 45) 2. Platz
  • 400 m Lagen weiblich Christine Klüthemeyer (AK 40) 2. Platz
  • 400 m Freistil männlich Javier Nogues (AK 55) 2. Platz; Jochen Kaminski (AK 45) 2. Platz
  • 200 m Schmetterling männl. Georg Wambach (AK 55) 2. Platz
  • 200 m Brust männlich Andreas Grau (AK 35) 2. Platz; Franz Langner (AK 60) 3. Platz
  • 200 m Brust weiblich Laura de Pazos-Ortega (AK 45) 3. Platz
  • 4 x 200 m F weiblich, AK 160+, 2. Platz mit Vera Hundsdörfer, Christine Klüthemeyer, Barbara Niethammer und Kate Nicholson
  • 4 x 200 m Brust weiblich, AK 100+, 3. Platz mit Vera Hundsdörfer, Franziska Wierig, Kate Nicholson und Louisa-Marie Lütz
  • 4 x 200 m F mixed, AK 160+, 2. Platz mit Jochen Kaminski, Vera Hundsdörfer, Kate Nicholson, Michael Schmitz

Margret Hanke / Maike Schramm

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