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v.l.: Mario Heese, Javier Nogues, Laura de Pazos-Ortega, Markus Löber, Marcus Köhler (Foto: privat)

Am vergangenen Wochenende fand ein internationaler Masters-Wettkampf in Luxembourg statt. Hier nahmen fünf Masters der SSF Bonn mit großem Erfolg teil.

Javier Nogues siegte überragend in seiner Altersklasse (55) über 100 m Schmettern in 1:06,65 und 200 m Lagen in 2:34,69.

Markus Löber (AK50) belegte den 1. Platz über 50 m Rücken und wurde jeweils Zweiter über 50 m Freistil und 50 m Schmettern.

Zufriedenes B-Team nach erfolgreichem Wochenende in Wuppertal (Foto: Silke Wilhelm)

Am ersten Oktoberwochenende konnten sich die jüngeren Schwimmer (Jahrgänge 2007 bis 2009 weiblich und 2006 bis 2009 männlich) endlich wieder auf Landesebene bei einer Meisterschaft messen: In Wuppertal durften von den SSF Bonn 11 junge Sportlerinnen und Sportler nach langer Pandemie-Pause wieder das Wasser in der Schwimmhalle auf Landesebene in Bewegung bringen und (teilweise) auch auf das begehrte Podium steigen.

Simon Butscheid konnte sich bei fast allen seiner 6 Starts einen Treppchen-Platz im Jahrgang 2009 sichern: ganz oben in den Disziplinen 50 m, 100 m und 200 m Brust; 2. Platz in den 400 m Lagen und Dritter bei den 400 m Freistil.

v.l. Mario Heese, Brigitte Obergfell, Monika Warnusz, Javier Nogues, Margret Hanke, Markus Löber, Laura de Pazos (Foto: privat)

Vom 10.09. bis 12.09. fanden die Deutschen Meisterschaften der Masters im Schwimmen statt.
Unter Einhaltung aller Corona-Vorschriften (3G-Regel, Luca-App für die Nachverfolgung) wurde der Wettkampf in einem Freibad in Braunschweig durchgeführt.
Mit 510 Teilnehmern und 1.887 Starts war die Veranstaltung sehr gut besucht. Alle Schwimmerinnen und Schwimmer wollten nach 2jähriger Abstinenz wieder ihre Leistungen testen.
Die Bonner waren mit 10 Teilnehmern angereist und konnten sich mit 10 Gold-, 9 Silber- und 4 Bronzemedaillen auf den 4. Platz im Deutschlandvergleich schieben.

Claus Lewandowski, Laura de Pazos-Ortega, Rebecca Dany, Bernd Fischer, Javier Nogues und Vera Hundsdörfer (v.l.) (Foto: Rumold Dany)

Am 21. und 22.08. wurden in der Aggertalsperre in Gummersbach vom Schwimmbezirk Mittelrhein die Deutschen Masters-Meisterschaften im Freiwasserschwimmen ausgerichtet.
Bei einer Wassertemperatur von 19,5 Grad waren 5 Aktive aus der Mastersmannschaft der SSF Bonn erfolgreich am Start.

Rebecca Dany, als jüngste Teilnehmerin der SSF Bonn, war gleich zweimal in der Altersklasse 20 erfolgreich. Sie holte sich die Goldmedaille über 2.500 m und 5.000 m.
Die Staffel über 3 x 1.250 m mixed (AK 150 J. und ä.) holte sich ebenfalls souverän den Deutschen Meister-Titel in der Besetzung Vera Hundsdörfer, Javier Nogues und Bernd Fischer.

v.l.n.r.: Adela, Katerina, Marlene, Simon (Foto: privat)

Im Unibad Querenburg in Bochum traten die Bundes- und Landeskadersportler vom 05. - 06.06.2021 im Schwimmmehrkampf gegeneinander an. Vertreten waren die Jahrgänge 2007 bis 2011. Die sieben Schwimmer, die für die SSF Bonn dort starteten, waren überaus erfolgreich.

Adela Zimova (Jg. 2011) schwamm in 2:47,55 min über 200 m Rücken einen neuen NRW-Altersklassenrekord. Auch den Schwimmmehrkampf bestehend aus 200 m Hauptschwimmart (bei Adela Rücken), 400 m Freistil, 100 m Hauptschwimmart, 50 m Hauptschwimmart Beine sowie 200 m Lagen konnte sie in ihrem Jahrgang souverän für sich entscheiden.

Islam Elnoamany auf Bahn 9 beim Start (Foto: Till Krajenski)

Vom 03. – 06. Juni trafen sich in diesem Jahr wieder die besten Schwimmer Deutschlands bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin, nachdem diese im nJahr bedingt durch die Coronavirus-Pandemie ausgefallen waren. Diesmal gab es nur eine offene Wertung, es wurden also keine Jahrgangswertungen vorgenommen. Sieben Bonner Schwimmer hatten sich dafür qualifizieren können.

Den Auftakt machte Till Krajenski (Jg. 2004). Mit einer neuen persönlichen Bestzeit (4:41,11 min) qualifizierte er sich souverän für das B-Finale. Dort verhinderte leider ein kleiner Fehler beim Start eine erneute Verbesserung der Zeit und er schlug als achter an.

Endlich haben auch die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer der SSF Bonn wieder die Möglichkeit, Wettkampfluft zu schnuppern. Sie starten an diesem Wochenende bei den Ruhr Games.

Pascal Schreiter (Foto: Rumold Dany)

Pascal Schreiter (P. S.) steht seit September 2019 für die SSF Bonn am Beckenrand. Zeit für ein kurzes Interview.

Pascal, wie bist du zum Schwimmen gekommen?

P. S.: Zehn Jahre war ich als Leistungssportler im Schwimmen unterwegs. Mein größter Erfolg war Platz 1 in der Bezirksliga bei den DMS. Den Aufstieg in die Landesliga haben wir aber leider trotzdem nicht geschafft. Außerdem habe ich noch ein paar Medaillen bei Bezirksmeisterschaften sammeln können. Die ganz großen Erfolge sind mir also verwehrt geblieben (lacht). Mit 16 hat man mich dann gefragt, ob ich bei Nachwuchsgruppen als Übungsleiter aushelfen möchte. Und so kam eines zum anderen. Ich habe dann meine Trainerlizenzen C und B erworben. Seit 2004 stehe ich nun am Beckenrand

Nach 2019 und der Corona-Pause im letzten Jahr werden nun vom 03. - 06.06. zum zweiten Mal die Deutschen Meisterschaften Schwimmen im Rahmen der Finals ausgetragen (https://diefinals.de/). Auch dieses Mal wird es eine umfangreiche Berichterstattung in der ARD und im ZDF geben.
Durch die großen Auflagen des Hygienekonzepts sind lediglich 20 Sportler je Strecke startberechtigt. Daher ist es ein tolles Ergebnis, dass sieben Bonner Schwimmer mit dabei sind.

Johannes Katzer (Foto: privat)

Wie sieht es derzeit bei den Schwimmsportlern aus? Ein Interview mit den Trainern Johannes Katzer (J. K.) und Henrik Würdemann (H. W.).

Seit drei Jahren steht ihr gemeinsam am Beckenrand, Henrik für den Nachwuchs und das B-Team, Johannes für das A1-Team. Wie sieht eure Bilanz aus?

J. K.: Wir haben eine gemeinsame Vorstellung: Den Leistungssport fördern und das Bestmögliche aus den Standortbedingungen in Bonn herausholen. Aus diesen Überlegungen heraus ist es ja auch zur Kooperation zwischen der SG WaGo und den SSF Bonn gekommen: Die besten Schwimmer beider Vereine trainieren zusammen im sogenannten A1-Team. Das hat zu einer starken Trainingsgruppe geführt, in der sich die Athleten gegenseitig pushen können. Nach außen auf Wettkämpfen tritt es übrigens als "Team Bonn" an.