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Am 26. November 2017 nahm Till Krajenski (Jg. 2004) für den Schwimmverband Nordrhein-Westfalen am 10-Ländervergleich der nördlichen Landesverbände in Berlin teil. Der Ländervergleich wurde als Teamwettbewerb der Jahrgänge 2004-2006 männlich und 2006-2008 weiblich durchgeführt. Im Vorfeld hatte Till lange mit sich gerungen, zugunsten des Jubiläums-Jugendmeetings in Bonn auf den Start in Berlin zu verzichten, sich als Förderkaderathlet des SV NRW dann aber doch für die Reise nach Berlin entschieden.
Leider war Till mit seinen Zeiten aus der Vorsaison gemeldet, obwohl er in der aktuellen Kurzbahnsaison bereits erheblich schneller geschwommen war. Somit fand sich Till als einer der besten Brustschwimmer seines Jahrgangs in Deutschland im langsameren der beiden Läufe über 100 m Brust wieder. Über 200 m Lagen schaffte er es zwar gerade noch in den schnelleren Lauf, musste hier jedoch aufgrund seiner langsamen Meldezeit mit der ungeliebten Außenbahn vorlieb nehmen.

Ruhe vor dem Ansturm
Ruhe vor dem Sturm (Foto: J. Schnürle)

Auch wenn wie bei jedem Wettkampf die Schwimmer im Mittelpunkt standen, darf die fast perfekte Organisation welche eine solche Mamut-Veranstaltung erst möglich macht nicht unerwähnt bleiben. Unzählige Helfer mit den roten Veranstaltung-TShirts waren die gesamten drei Tage im Bad unterwegs. Das Cafeteria Team war unentwegt damit beschäftigt Schwimmer, Betreuer, Besucher und das Kampfgericht mit kleinen Snacks und Getränken zu versorgen und die gesamte Technik-Truppe arbeitete fieberhaft meist hinter den Kulissen an der kaum mehr zu übertreffenden Begleitung des Wettkampfes mit Licht- und Ton-Effekten sowie der Live-Übertragung der gerade laufenden Rennen in die Vorräume des Bades.
Auch an dieser Stelle also nochmal ein riesiges Dankeschön an alle Helfer die teilweise schon Monate vor der Veranstaltung in vielen Stunden das Gelingen vorbereitet und maßgeblich dazu beigetragen haben, dass wir unseren Gäste aus dem In- und Aus-Land ein so schönes Wettkampfwochenende bereiten konnten.

Delaine Goll (Foto: J. Kleindl)

Drei Meetingrekorde, überragende Leistungen durch die Athleten der offenen Klasse und eine partyähnliche Stimmung machten das 40. Internationale Jugendmeeting zu einem echten Erlebnis.
Die Jubiläumsauflage des Internationalen Jugendmeetings der gastgebenden SSF Bonn stand leistungsmäßig im Zeichen Brustschwimmerinnen. Die Meetingrekorde fielen ausschließlich auf den Bruststrecken. Delaine Goll (Jahrgang 1999) von der SG Essen erschwamm sich die Bestmarken über 100 m Brust (1:09.13 min) und 200 m Brust (2:28,53 min). Über 50 m Brust verbesserte die erst 15-jährige Fleur Vermeiren vom Brabo Zwemclub Antwerpen in 31,90 Sekunden den alten Rekord um mehr als zwei Zehntelsekunden.

Rebecca Dany bei der Siegerehrung (Foto: V. Krajenski)

Die Nordrhein-Westfälischen Kurzbahnmeisterschaften am 18. Und 19. November in Wuppertal waren dieses Jahr eine der letzten Gelegenheiten um sich für die Teilnahme an den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2017 im Dezember in Berlin zu qualifizieren.
Das vorgesehene 10-köpfige SSF-Bonn Team unter der Leitung von Chef-Trainer Thorsten Polensky fuhr leider etwas geschwächt nach Wuppertal, da Daniel Schäfer krankheitsbedingt absagen musste. Dadurch waren auch nur zwei von ursprünglich vier gemeldeten Staffeln aus Bonn am Start.
Die Mannschaft mit Rebecca Dany, Till Krajenski, Johanna Meersmann, Lea Schäfer, Laura und Lisa Schnürle, Aurel Wambach sowie Hannah und Lara Wiedemann absolvierten an diesem Wettkampfwochenende insgesamt 37 Starts und nahmen an zwei Staffelwettkämpfen teil.

SSF Meeting
Das SSF Meeting im Frankenbad (Foto: M. Schramm)

Vom 24. bis 26.11.2017 richtet die Schwimmabteilung der SSF Bonn im Bonner Frankenbad das  40. Internationale Jugendmeeting aus.
Im Laufe der letzten 40 Jahre hat sich das Gesicht des Meetings deutlich gewandelt. Neben unzähligen sportlichen Höchstleistungen zeichnet das Meeting damals wie heute ein außergewöhnlich hoher technischer Standard aus. Bereits in den 1980er Jahren gehörte das Meeting zu den wenigen Deutschen Schwimmveranstaltungen mit einer vollautomatischen Zeitmessung und auf einer Anzeigetafel konnten die Schwimmer sofort ihre jeweiligen Zeiten ablesen. Heute gibt es ein Meeting TV, dabei übertragen mehrere Kameras das gesamte Wettkampfgeschehen live im Internet, und ein Liveticker liefert ständig die aktuellen Ergebnisse.

Die Siegerinnen in der weiblichen Jugend A (Foto: V. Krajenski)
Die Siegerinnen in der weiblichen Jugend A (Foto: V. Krajenski)

Am 11. und 12. November 2017 richteten die SSF Bonn im Bonner Frankenbad die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Jugendklassen (DMS-J) für den Schwimmbezirk Mittelrhein aus. Die DMS-J wird als Staffelwettbewerb ausgetragen, wobei die Jugend A, B und C über jeweils 4x100 m Schmetterling, Rücken, Brust, Freistil und Lagen antreten. Die Jugend D schwimmt anstelle der 4x100 m Schmetterling lediglich 4x50 m. In der Jugend E werden Mixed-Staffeln über 4x25 m Schmetterling, sowie 4x50 m Rücken, Brust, Freistil und Lagen geschwommen. Die Zeiten der 5 Staffeln werden addiert, Sieger ist die Mannschaft mit der schnellsten Gesamtzeit.
Bei diesem Wettkampf ging es auch darum, sich für den DMS-J - Durchgang auf Landesebene zu qualifizieren, der am 2. und 3. Dezember 2017 in der Schwimmoper in Wuppertal stattfindet. Dort steht dann die Qualifikation für das bundesweite DMS-J - Finale am 27. und 28. Januar 2018 auf dem Programm. Für die SSF Bonn waren an diesem Wochenende 10 Mannschaften am Start, von denen sich 5 für die nächste Runde in Wuppertal qualifizierten.

Siegerehrung (Foto: C. Prümmer)
Siegerehrung (Foto: C. Prümmer)

Mit insgesamt 64 Teilnehmern beteiligten sich SSF-Bonn Schwimmer aus allen Wettkampf­mannschaften am 24. Hardtberger Langstreckentest der am vergangenen Wochenende vom SC Hardtberg ausgerichtet wurde.
Trotz der großen Teilnehmerzahl ist es keineswegs selbstverständlich, dass unsere Schwimmer den Medaillenspiegel am Ende des Wettkampfes mit deutlichem Abstand anführten.
30 Gold-, 33 Silber- und 17 Bronze-Medaillen sind Ausdruck der durchweg guten bis sehr guten Leistungen unserer Athleten.
Selten sind alle Mannschaften inklusive der Masters Schwimmer bei einem Wettkampf am Start. Dieses Mal waren zwei Schwimmerinnen und 4 Schwimmer der Masters mit dabei. Im Ergebnis bedeutete das dann Gold über 800m Freistil und 200m Rücken für Barbara Niethammer in der Altersklasse 50, sowie für Julia Hermes in der AK 30 über 200m Schmetterling und 200m Brust.

Mit einer kleinen Gruppe von 10 Aktiven waren die Masters bei den NRW-Kurzbahn-Meisterschaften in Kamen vertreten.
Sie holten 9 Gold-, 7 Silber- und 2 Bronzemedaillien in den Einzeldisziplinen und 1 x Gold und 2 x Silber in den Staffeln.
Yavier Nogues siegte in der AK 50 über 200 m Freistil, 100 m Lagen und 100 m Schmettern und wurde Zweiter über 100 m Freistil.
Margret Hanke siegte in der AK 70 über 50 und 100 m Freistil und 100 m Rücken.
Silke Lübbert war in der AK 35 erfolgreich über 50 m Rücken und 100 m Lagen.
Monika Warnusz siegte in der AK 70 über 100 m Brust.

SBM Ehrung
Siegerehrung (Foto: SBM)

Auch in diesem Jahr fanden während der Mittelrhein-Kurzbahnmeisterschaften am 15.10. die Ehrungen der SBM Schwimmerinnen und Schwimmer statt.
Erstmalig gab es eine Wertung in drei Altersklassen, so dass neben den Schwimmerinnen und Schwimmern auch die Jugend- und Nachwuchsschwimmer von der Schwimmwartin Ute Hemker geehrt wurden.
Ausgewertet wurden hierzu alle Jahrgangs- und offenen Meisterschaften des Jahres 2017 auf der 50m Bahn. Rebecca Dany belegte hinter Theresa Hoffmann (SG WaGo) den 2. Platz bei den Nachwuchsschwimmern (13-16 Jahre).
Herzlichen Glückwunsch!
Robert Schuster

unsere Teilnehmer
Unsere Teilnehmer (Foto: J. Schnürle)

Am 14. und 15. Oktober fanden im Bonner Frankenbad die alljährlichen Kurzbahnmeisterschaften des Schwimmbezirks Mittelrhein statt. Die SSF-Schwimmer wurden durch Cheftrainer Thorsten Polensky mit der ersten Mannschaft sowie dem Nachwuchsteam und Stefan Koch mit der zweiten Mannschaft vertreten.
Für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich hatten wir einige krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen, so dass von den 28 gemeldeten Teilnehmern nur 26 an den Start gehen konnten.
Soviel vorweg: Die 132 Einzelstarts und 8 Staffeln trugen 10 Gold-, 15 Silber sowie 12 Bronze-Medaillen zur Erfolgsbilanz des Vereins und der einzelnen Schwimmer bei.
Die Wertung erfolgte bei diesem Wettkampf in Wertungsklassen welche immer zwei Geburtsjahrgänge zusammenfassen. Für den jeweils jüngeren Jahrgang bedeutet dies natürlich eine besondere Herausforderung - umso größer ist die Freude wenn gegen ältere Konkurrenz doch der Sprung aufs Podium gelingt.

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