Was sind die Ziele der Schwimmsportschule in Klasse 1 und 2

Zielanforderung: Vertiefte Auseinandersetzung mit dem Element Wasser, schwimmtechnische Ausbildung, Einführung vielfältiger Bewegungsformen an Land

In der Klasse 1 und 2 wird auf die bekannten Übungsformen zurückgegriffen und die bisher erworbenen Fähigkeiten vertieft. Der Umgang mit dem Element Wasser soll sicher erfolgen.

Durch Erweiterungen und verschiedene Variationen der Übungen werden die erworbenen Fähigkeiten und erlernten Grundfertigkeiten weiter ausgebaut. Dabei ist darauf zu achten, dass die Kinder in spielerischer Form vielfältige Bewegungsabläufe kennenlernen und beherrschen. Erst dann werden die erlernten Bewegungsabläufe den einzelnen Schwimmtechniken zugeordnet.

Es ist wichtig, die Bewegungsabläufe der Schwimmtechniken kindgerecht zu vermitteln. Durch vielfältige Übungsformen und zielgerichtete Anweisungen in kleinen Schritten werden dem Kind immer wieder Erfolge verschafft. Die Anwendung von Hilfsmitteln sollte mit Bedacht ausgewählt werden.
Spiel und Spaß spielen auch weiterhin eine zentrale Rolle in der Unterrichtsgestaltung.
Ein allmähliches Heranführen an die Zielanforderungen (50-100m Schwimmen) in beliebiger Schwimmart bei Erarbeitung der 2 Schwimmtechniken (Rücken und Kraul) in der Grobform sowie Starts und Wenden wird eingeleitet.

Was sind die Ziele der Schwimmsportschule in Klasse 3 und 4

Zielanforderungen: Vertiefen der schwimmtechnischen Ausbildung, Weiterführen der Elemente des Trainings, Ausprägung der grundlegenden Leistungsvoraussetzungen im Wasser und an Land

Mit Beginn der Klasse 3 und Klasse 4 sollten die restlichen Kernelemente der schwimmerischen Grundausbildung dazukommen. Den Schwerpunkt des Trainings stellen in dieser Etappe die Stabilisierung der Schwimmtechnik, die Starts und die Wenden dar. Auf die Bewegungsqualität ist bei jeder Aufgabe zu achten. Die Bewegungsvorstellung der Kinder sollte weiter vertieft werden.

Die Kinder werden in Bezug auf das Training zu einem selbstständigen und eigenverantwortlichen Handeln erzogen. Allgemeine Begriffe des Trainings wie Intensitätsbereiche und Belastungsfaktoren (Puls, etc.) werden eingeführt. Das Training sollte zielorientiert und entwicklungsgerecht geplant werden, Spaß und Vielseitigkeit spielen weiterhin eine wichtige Rolle. Es wird ein allgemeines Erwärmungsprogramm erarbeitet, was im Training und evtl. bei möglichen Wettkämpfen Anwendung findet.

Die Grundlagenausdauer wird weiter ausgebaut. Längere Strecken auch in differenzierterer Form mit technischen Übungen und ständige Rückmeldungen sind wichtig für die weitere Förderung. Ergänzt wird dies mit dem Schnelligkeitstraining, welches vielseitig zu gestalten ist (z.B. über Teilarbeit oder Koordinationsformen) und die reine Schnelligkeit (ohne Start/Abstoß) nicht vernachlässigt.
Das Landtraining wird erweitert; die grundlegenden Leistungsvorrausetzungen für die Bewegungen im Wasser sowie Spiel und Spaß stehen im Vordergrund (Beweglichkeit, Rumpfstabilität, Sprungkraft, Spiele)